Freitag, 13. Dezember 2002

Vom Club der Sechs zum Europa der 25

  • Von den Römischen Verträgen zum Kopenhagener Gipfel

Auf dem EU-Gipfel in Kopenhagen haben sich die 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union am Freitag mit den zehn Kandidatenländern auf die Bedingungen für den Beitritt im Mai 2004 geeinigt.

Die bisherigen europäischen Erweiterungsschritte:

  • 1958
    Die Römischen Verträge zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften treten in Kraft. Gründungsmitglieder sind die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, die Niederlande und Luxemburg.

  • 1973
    Großbritannien, Irland und Dänemark treten bei.

  • 1981
    Griechenland wird zehntes Mitglied der EG.

  • 1986
    Mit Spanien und Portugal hat die EG jetzt zwölf Mitglieder.

  • 1995
    Mit Schweden, Finnland und Österreich wächst die EU auf 15 Mitglieder.

  • 1996
    Die Zollunion zwischen der EU und der Türkei tritt in Kraft.

  • 1999
    Deutschland, Frankreich, Italien, die Benelux-Staaten, Finnland, Österreich, Portugal, Spanien und Irland führen den Euro als offizielle Währung ein.

  • 2001
    Griechenland wird zwölftes Mitglied der Euro-Zone.

  • 2002
    Die 15 EU-Mitgliedsstaaten einigen sich auf dem Erweiterungsgipfel in Kopenhagen mit den zehn Kandidatenländern Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen, Zypern und Malta auf die Bedingungen für deren EU-Beitritt im Mai 2004.

    13.12.2002 20:48