Offenbar Attentatsversuch auf Kolumbiens Präsidenten
- Alvaro Uribe soll sich unter Armeeschutz befinden

Kolumbianische Sicherheitskräfte haben offenbar ein Attentat auf Präsident Alvaro Uribe verhindert. Der Anschlag habe am Mittwoch Morgen (Ortszeit) bei einem Besuch Uribes in Medellin, der zweitgrößten Stadt des Landes, verübt werden sollen, teilte ein Regierungsmitarbeiter am Mittwoch in Bogota mit. Der Präsident befinde sich derzeit in Medellin unter dem Schutz dort stationierter Armee-Einheiten. Er habe sein ursprünglich geplantes Besuchsprogramm abgesagt.
Der Präsident befindet sich nun in Medellin unter dem Schutz dort stationierter Armee-Einheiten. Er habe sein ursprünglich geplantes Besuchsprogramm abgesagt. Aus Militärkreisen verlautete, der Anschlag habe im Hotel Intercontinental verübt werden sollen, wo der Präsident absteigen sollte.
In der Hauptstadt Bogota wurden unterdessen drei ferngesteuerte, mit Sprengsätzen präparierte Fahrzeuge sichergestellt. Die Autos hätten ohne Fahrer rund einen Kilometer weit fahren können, verlautete von Seiten der Polizei. Demnach wurden die Fahrzeuge von einem Kommando der links gerichteten Guerilla-Organisation FARC umgebaut.
Die FARC gilt mit ihren schätzungsweise 17.000 Kämpfern als größte Rebellengruppierung des Landes. Erst am Montag waren bei einem der FARC zugeschriebenen Bombenanschlag in Bogota 23 Menschen verletzt worden. Uribe, seit Anfang August im Amt, will die Gruppe zerschlagen.
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