Britischer Sender kündigt Schock-Programm an
- Chinese will vor Kamera Fleisch einer Totgeburt essen
- PLUS: Die Bilder von der öffentlichen Autopsie
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Kannibalismus ist völlig unerforscht
Horror-TV und Gipfel der Geschmacklosigkeit: Der britische Privatsender Channel 4, der im November die erste öffentliche Autopsie in England seit 170 Jahren ausgestrahlt und damit Spitzeneinschaltquoten erzielt hat, kündigte für Donnerstag ein weiteres Schock-Programm an. Angeblich soll ein chinesischer Artist vor laufender Kamera Fleisch eines tot geborenen Babys verzehren. Channel 4 will auch einen weiteren Mann zeigen, der Wein trinkt, in dem zuvor ein amputierter Penis "mariniert" worden war.
Der Dokumentarfilm mit dem Titel "Peking Swings" soll dem Sender zufolge zeigen, welchen extremen Praktiken chinesische Artisten bei ihrer harten Ausbildung unterzogen werden. Vor dem Streifen wird eine Warnung vor dem Inhalt der Dokumentation ausgestrahlt.
"Kannibalismus ist nicht verboten"
Der chinesische Artist namens Zhu Yu bezeichnet sich selbst als Christen. Er betont, dass "keine Religion den Kannibalismus untersagt und es auch kein Gesetz gibt, welches das Essen menschlicher Leichenteile verbietet."
Der deutsche Professor Gunther von Hagens (57) hat dem Privatsender Channel 4 mit der öffentlichen Sektion einer Leiche in London im November eine der besten Mitternachts-Quoten des Jahres beschert und zugleich Werbung für seine Ausstellung "Körperwelten" mit präparierten Leichen gemacht. Insgesamt verfolgten rund 1,4 Millionen Zuschauer die Leichenöffnung an den Bildschirmen.
Der britische Sender hatte die rund zweistündige Aktion auf etwa 20 Minuten gekürzt. Während der Ausstrahlung gingen nach Angaben des "Guardian"230 Protestanrufe bei dem Sender ein. 33 Anrufer erklärten indes ihre Unterstützung, und 40 Anrufer forderten damals sogar eine Wiederholung.
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