Fahrverbot für ausländische Autos im Gaza-Streifen
- Maßnahme nach Berichten über Selbstmordattentäter verhängt
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Fahrverbot im Gaza-Streifen: Offenbar zum Schutz vor palästinensischen Selbstmordattentätern hat die israelische Armee im Gazastreifen ein Fahrverbot für ausländische Fahrzeuge verhängt. Die Regelung gelte auch für internationale Hilfsorganisationen, teilten palästinensische Sicherheitskräfte am Montagabend mit.
In Fahrzeugen ohne diplomatische Kennzeichen müssten mindestens zwei Insassen sitzen, um die Erlaubnis zur Ein- oder Ausfahrt aus dem Gazastreifen zu erhalten. Diese Fahrzeuge würden akribisch durchsucht. Ein Vertreter der palästinensischer Sicherheitskräfte betonte, die Maßnahme sei nach Berichten über einen mutmaßlichen Attentäter verhängt worden, der den Gazastreifen in einem ausländischen Auto habe verlassen wollen.
Ein Sprecher des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) bestätigte, dass seine Organisation von dem Fahrverbot ebenfalls betroffen sei. Die UNRWA habe eine Protestnote an die Armee geschickt. Zuvor hatten israelische Soldaten im südlichen Gazastreifen einen UNRWA-Bus beschossen und dabei einen 19-jährigen palästinensischen Studenten verletzt. Ebenfalls am Montagabend zerstörte die Armee nach Angaben von Augenzeugen in Rafah im südlichen Gazastreifen drei palästinensische Häuser.
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