Montag, 9. Dezember 2002

Anti-Terror: NATO für enge Kooperation mit Russland

  • Robertson: "Echte Sicherheitskoalition"

NATO-Generalsekretär George Robertson hat sich für eine enge Zusammenarbeit der Allianz mit Russland im Kampf gegen den internationalen Terrorismus ausgesprochen. "Angesichts dieser beispiellosen Bedrohungen verfügt die euro-atlantische Gemeinschaft über ein ebenso beispielloses Mittel: eine echte Sicherheitskoalition mit der NATO und Russland als wichtigsten Partnern", so Robertson.

Lord Robertson und der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow eröffneten gemeinsam eine Konferenz zum Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Russland und dem westlichen Militärbündnis. Im Mai hatte die NATO Russland offiziell als Partner anerkannt.

Verteidigungsminister Iwanow nannte seinerseits die enge Kooperation seines Landes mit der NATO als wichtigste Grundlage für einen erfolgreichen Kampf gegen den Terror. Wie der russische Präsidentenberater Sergej Jastrschembski vor Journalisten erklärte, sei Russland in den Partnerschaftsbeziehungen mit der NATO "bedeutend weiter" als neue Mitgliedsländer der Allianz. "Wir sind mit den Veteranen der NATO zu dem Schluss gekommen, dass jetzt ganz neue Sicherheitsgefahren in der Welt entstanden sind, welche sowohl für die Mitglieder der Allianz , wie auch für Russland identisch sind", betonte er.

9.12.2002 09:04