FP-Ortspartei St. Martin bei Lofer hat sich aufgelöst
- Grund: Kein gemeinsames Miteinander mit Schnell möglich
- PLUS: Das Chaos in der niederösterreichischen Landespartei!
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Schimanek (NÖ) bleibt gelassen
Nach dem Chaos in der niederösterreichischen Landes-FP (siehe Kasten rechts), geht es jetzt in Salzburg drunter und drüber! Die freiheitliche Ortspartei von St. Martin bei Lofer (Pinzgau) hat einstimmig ihre Auflösung beschlossen. Begründung: Mit der Salzburger Landesparteispitze "ist kein gemeinsames Miteinander mehr möglich".
Begründet wurde die Entscheidung ferner damit, dass "die Politik der 'verbrannten Erde' von Karl Schnell" keine Zukunft habe. Kritisiert wurde auch das bedingungslose Festhalten "der Knittelfelder Rebellen an LH Jörg Haider" und außerdem seien Parteiausschlüsse "Mittel von hilflosen Führungsfunktionären".
Landesparteiobmann Karl Schnell sei nicht "kritikfähig. Wer nicht bedingungslos für ihn ist, ist gegen ihn und wird umgehend zum Feindbild und später aus den Parteigremien gedrängt." Bekrittelt wurde auch, dass Jörg Haider einer der Hauptschuldigen des Desasters "um die Sprengung der erfolgreichen FPÖ-ÖVP-Regierung" sei. All jene Ortsfunktionäre, die "berechtigt Kritik an den 'Knittelfelder Rebellen' üben", würden ausgeschlossen. Außerdem sei von Schnell "die primitive Drohung vom Ausschluss von 40 Funktionären" gekommen, hieß es in der Aussendung weiters.
Die drei ausgetretenen Gemeindevertreter behalten aber ihr Mandat in der Gemeindevertretung.
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