VP-Antwort auf Ultimaten: Seit wann diktiert Partner?
- Volkspartei will mit allen Parteien weiterverhandeln
- SPÖ und Grüne forderten Ende der Gespräche mit FPÖ (Kasten)
·Ultimatum!
SPÖ: "ÖVP muss sich entscheiden!"
·Grüne fordern
Schüssel soll 'Zeitplan' vorlegen
·Schwarz-Blau
Heute startet neue Gesprächsrunde
·Mitdiskutieren!
Was halten Sie von Schwarz-Grün?
·Schreiben Sie!
Schröpft Schüssel die Steuerzahler?
·Wer verhandelt
Die Teams von VP, SP, FP und Grüne
Die Suche nach einem Koalitionspartner ist zäh! Nur mit uns verhandeln - oder ... Diese ultimative Forderung an die ÖVP kam am Dienstag von SPÖ und Grünen! Verhandlungen werde es nur geben, wenn die "blauen Option" aufgegeben wird (siehe Kasten rechts). Kühl reagierte ÖVP-Vizechefin Gehrer: "Ich weiß nicht, seit wann der Partner die Bedingungen stellt ..."
Gehrer weiter: Sie habe zwar Verständnis für die Befindlichkeit der SPÖ. Unter Druck setzen lasse sich die ÖVP aber nicht.
Die ÖVP will mit allen Parteien weiterverhandeln. Das bekräftigte auch Generalsekretärin Rauch-Kallat. Derzeit würden noch bei allen Unsicherheiten über den künftigen Kurs bestehen. Bevor es diesbezüglich nicht Klarheit gebe, könne sich die ÖVP auch nicht für eine Partei entscheiden, so Rauch-Kallat in einer Aussendung. Für die sei jedenfalls klar: "Eine künftige Bundesregierung muss stabil sein und den Reformkurs fortsetzen".
SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer sei gesagt, dass man Reformen am besten als Regierungspartei in Angriff nehmen kann und nicht in der Opposition, so Rauch-Kallat. "Schade wäre es, wenn sich eine Partei schon zu Beginn der Gespräche selbst aus dem Spiel nimmt".
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