Staat schickt hunderte Beamte in den Vorruhestand
- Höchste Zahl ist im Verteidigungsressort zu erwarten
- PLUS: Pensionskommission stellt ihre Spar-Pläne vor (Kasten)
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Eigenständiger An- spruch soll kommen
Die "normalen" Pensionisten sollen sparen, dafür entledigt sich der Staat seiner Beamten per Frühpensionierung. Hunderte Beamte nützen jetzt die Chance und nehmen das Angebot der Regierung, mit 80 Prozent der Letztbezüge in Vorruhestand zu gehen, an.
Das wurde am Donnerstag im Radio-"Morgenjournal" berichtet. Am stärksten betroffen von diesem "freiwilligen Zwang", wie es Gewerkschafter nennen, dürften die Mitarbeiter im Verteidigungsministerium sein. 200 bis 300 Beamten habe man in diesem Ressort diese Art der Frühpensionierung angeboten. Die Zahl derer, die sich nun dazu entschieden hätten, stehe aber noch aus. Im Innenressort, wo mit Jahreswechsel die Zentralstellenreform in Kraft trete, sei man an rund 100 Beamte herangetreten.
Andere Ministerien können bereits exakte Zahlen vorlegen. So wurde im Landwirtschafts- und Umweltressort 134 Mitarebeitern das angebot, früher in den Ruhestand zu treten, unterbreitet. Alle hätten akzeptiert, berichtet das "Morgenjournal". Im Sozialressort hätten 70 Bemate eingewilligt, im Wirtschaftsministerium 49, im Bildungsressort 29.
Das Vorruhestandmodell ist auf diese Jahre 2002 und 2003 befristet. Der Gesetzgeber ging bei Beschlussfassung von rund 1.000 Frühpensionisten in der Beamtenschaft aus.
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