Schüler fälschten in der Stadt Salzburg Banknoten
- Schlechte Qualität, manche fielen trotzdem darauf rein

Neun Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren haben in der Stadt Salzburg gefälschte Banknoten in Umlauf gebracht. Obwohl die auf dem Computer hergestellten Exemplare äußerst schlecht waren, wurden die Scheine teilweise angenommen. Die Jugendlichen werden bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt, teilte die Polizei heute, Mittwoch, Nachmittag in einer Aussendung mit.
Die Jugendlichen versuchten zumindest seit Mitte November die 50- und 100-Banknoten in verschiedenen Geschäften und Lokalen in der Stadt Salzburg einzulösen. Trotz der schlechten Fälschungen - die Sicherheitsmerkmale fehlten zur Gänze - wurden diese nur teilweise erkannt. Bisher konnten ihnen zumindest 30 Fälschungen nachgewiesen werden.
"Teilweise ist ihnen der Unrechtsgehalt ihrer Handlungen nicht ganz bewusst gewesen und taten sie die Falschgeldherstellung als Spaß ab. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Herstellung von Falschgeld mit einer Freiheitsstrafe von einem bis zehn Jahren bestraft werden kann. Auch die wissentliche Weitergabe von Falschgeld ist strafbar", so die Polizei.
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