Explosion bei Forstarbeiten im Bezirk Zwettl
- Bilanz: Zwei Forstarbeiter schwer verletzt
- Bohrhammer dürfte Sprengladung beschädigt haben
Zwei Schwerverletzte haben Sprengarbeiten in der Forstwirtschaft am Dienstag in Arbesbach (Bezirk Zwettl) gefordert. Nach Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion dürfte die mechanische Einwirkung des benutzten Bohrhammers auf die Sprengladung zum Unfall geführt haben.
Laut Aussendung wollte ein Landwirt oberhalb seiner an das Haus angrenzenden Wiese eine so genannte Flinzgrube öffnen. Er ließ einen Sprengmeister kommen und veranlasste, dass ein Kettenbagger und ein Kompressor zur Verfügung standen.
Gemeinsam führten die Männer die Bohrarbeiten und das Laden der Bohrlöcher durch. Gegen 13.15 Uhr gab es plötzlich bei den Bohrarbeiten einen Knall. Beide wurden durch die Luft geschleudert und schwer verletzt. Der Sprengmeister wurde mit dem Notarzthubschrauber ins AKH Linz geflogen, der Landwirt mit dem Notarztwagen in die Augenklinik nach Horn eingeliefert.
Bei den Ermittlungen zum Unfallhergang wurde festgestellt, dass bereits drei Bohrlöcher mit Sprengstoff und Zünder geladen und drei Bohrlöcher vermutlich fertiggebohrt waren. Beim Bohren eines Loches dürfte der Bohrhammer die Sprengladung berührt und so die Explosion ausgelöst haben.
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