Asyl: SOS-Mitmensch protestiert mit Straßenaktion
- Gegen Richtlinie des Innenministeriums
Den internationalen Tag der Menschenrechte hat die Organisation SOS-Mitmensch zum Anlass genommen, ein weiteres Mal gegen die Asylrichtlinie des Innenministeriums zu protestieren. Im Rahmen einer Straßenaktion drapierte man vor das Innenministerium in der Wiener Innenstadt eine Matratze, auf der ein Schwarzafrikaner frierend symbolisch die Probleme der Flüchtlinge in Österreich darstellte.
Nach Angaben von Philipp Sonderegger, Sprecher von SOS-Mitmensch, stünden nämlich auf Grund der Richtlinie noch immer Menschen auf der Straße. Zur Erinnerung: Diese Maßnahme des Innenministeriums sieht vor, dass Bürger aus bestimmten Staaten in Österreich nicht mehr in Bundesbetreuung aufgenommen werden.
Die Rücknahme eben dieser Richtlinie wird nun von SOS-Mitmensch vehement gefordert. Während langsam weihnachtliche Stimmung ins Land ziehe, stünden Asyl-Suchende buchstäblich auf der bitterkalten Straße. Für manche sei die Situation lebensbedrohlich: "Aber noch hoffen wir, dass nicht jemand erfrieren muss, bis Innenminister (Ernst) Strasser handelt", heißt es von Seiten SOS-Mitmensch.
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Mordalarm in Wien12:03
Zu Tode geprügeltMann sagte nach Schlägerei bei der Polizei aus - nun folgte die Rache
