Montag, 2. Dezember 2002

Falstaff-Guide: Rote 'Wahlsieger' aus dem Burgenland

  • Bgld. Rotweine holten alle drei Top-Platzierungen
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Überzeugender Wahlsieg der Roten aus dem Burgenland: Gleich alle drei Top-Platzierungen für die besten Rotweine des Jahrgangs 2000 heimsten Kreszenzen aus Österreichs östlichem Bundesland bei der Rotweinprämierung des Falstaffmagazins in diesem Jahr ein. Als bester Rotwein des Landes wurde die Blaufränkisch Reserve 2000 von Maria Kerschbaum aus insgesamt 1.120 Weinen von etwa 400 heimischen Betrieben "erkostet".

Obwohl auch Niederösterreich längst Heimat vieler renommierter Rotweinwinzer ist, haben sich im neuen Falstaff Rotweinguide 2002/03 die Burgenländer klar durchgesetzt. Auf Platz zwei wurde der Newcomer Claus Preisinger aus Gols mit seinem Cuvee Paradigma 2000 gereiht. Der dritte Stockerlplatz ging an das Weingut Johann Heinrich (Deutschkreuz) für den Blaufränkisch Cupido 2000, kreiert von Jungwinzerin Silvia Heinrich.

Erstmals gab es im Rahmen der Prämierung auch eine "Reserve-Trophy". Gemeint sind damit nicht etwa besten jener Fläschchen, die man sich für "Notzeiten" zur Seite gelegt hat, sondern Weine, die - meist nach Barrique-Ausbau - zur Reifung länger gelagert werden. "Es war immer das Bestreben der Falstaff-Redaktion, die Winzer zu ermutigen, ihre Rotweine nicht zu früh, sondern nach einer ausreichenden Reifeperiode auf den Markt zu bringen," erläuterte Falstaff-Autor Peter Moser.

Prämiert können dabei nur Weine werden, die frühestens zwei Jahre nach dem Erntezeitpunkt auf den Markt gebracht werden. Sieger der Reserve-Trophy 2002 wurde der Hallebühl 1999 vom Weingut Umathum aus Frauenkirchen (ebenfalls im Burgenland). Hier schaffte es immerhin ein Niederösterreicher auf Rang zwei: Der Signo Leonis 1999 von Heribert Bayer aus Baden.

2.12.2002 11:55
GUSTO-Rezeptsammlung