Betrugsverdacht: PCs offeriert - aber nicht geliefert
- Verdächtiger: Internet-Handeslfirma aus Hamburg
- Auch Österreicher betroffen
Wegen des Verdachts des Betruges ermitteln deutsche und österreichische Sicherheitsbehörden jetzt gegen den Betreiber einer Internet-Handelsfirma aus Hamburg. Erste Details gab die oberösterreichische Sicherheitsdirektion dazu am Freitagmittag bekannt.
Der Deutsche habe im August und September des heurigen Jahres im Internet PCs im Wert von rund 550 Euro pro Stück zur Versteigerung angeboten. Den Kaufpreis inklusive Versandkosten habe sich der Mann auf ein Konto in Hamburg überweisen lassen. Im Oktober habe er dann den Kunden mitgeteilt, dass er nicht liefern könne.
Rund 80 Personen betroffen
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen sollen rund 80 Käufer aus Deutschland und Österreich geschädigt worden sein. Drei Fälle aus Lenzing in Oberösterreich wurden am Freitag den die Ermittlungen führenden Sicherheitsbehörden in Hamburg zur Kenntnis gebracht. Die Oberösterreichische Sicherheitsdirektion appellierte an die Bevölkerung, es mögen sich weitere mutmaßliche Geschädigte melden.
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