France Telecom: "Direkte Kündigungen" ausgeschlossen
- Finanzminister Mer: Brüssel wird Unterstützungsplan genehmigen
Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Francis Mer hat sich am Donnerstag zuversichtlich darüber erklärt, dass der Unterstützungsplan der Pariser Regierung zu Gunsten des hoch verschuldeten Telekommunikationskonzerns France Telecom von den Brüsseler Behörden genehmigt werde. Die Regierung will France Telecom mit neun Mio. Euro unter die Arme greifen.
"Es ist klar, dass die Kommission die Bedingungen, unter denen wir diese Operation durchführen werden, aufmerksam überprüfen wird. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit der Unterstützung von France Telecom und seiner Betriebsleitung beweisen werden, dass es sich überhaupt keine Form von Subvention vorhanden ist", betonte Francis Mer im Fernsehsender "France 2".
Der Finanzminister betonte weiters, dass der von Konzernchef Thierry Breton am Mittwochabend vorgestellte Sanierungsplan "keine direkten Kündigungen" vorsehe. Sollte France Telecom zusätzliche Finanzmittel benötigen, um sich zu entwickeln, so könne der Staat seine Beteiligung an dem Betrieb künftig unter die Schwelle der 50 Prozent senken, fügte Francis Mer hinzu.
"France Telecom ist ein schönes Unternehmen. Es hat eine Strategie, es hat eine geografische Basis, die sich künftig zunehmend auf Frankreich und England konzentrieren wird", betonte der Finanzminister und fügte hinzu: "Anlässlich seiner Sanierung könnte es France Telecom nötig haben, im Rahmen der Umsetzung seiner Strategie zusätzliche Finanzmittel zu sammeln, um den Cash-Flow seiner Betriebe besser zu mobilisieren."
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