Streik droht! Post wehrt sich gegen Privatisierung
Bei Privatisierung Streik! So haben es die Gewerkschafter beschlossen: "Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten wird einer Verscherbelung der Post AG ans Ausland nicht tatenlos zusehen."
Man werde "es nicht kampflos zulassen, dass eine Bundesregierung bzw. deren Erfüllungsgehilfen in der ÖIAG, Budgetsanierung auf dem Rücken unserer Kolleginnen und Kollegen zum Schaden aller Österreicherinnen und Österreicher betreiben", schreibt die Gewerkschaft in ihrem Beschluss.
Sollte der Verkauf tatsächlich weiterverfolgt werden, plant die Gewerkschaft zunächst die "Abhaltung von Betriebsversammlungen in der Dienstzeit" sowie "öffentliche Kundgebungen bis hin zu Demonstrationen". In weiterer Folge ist dann die "Abhaltung von Urabstimmungen über die geplanten Kampfmaßnahmen", die "Einholung einer Streikgenehmigung beim ÖGB" sowie schließlich die "Umsetzung von konkreten Kampfmaßnahmen auf allen Ebenen der GPF (Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten, Anm.) in ganz Österreich" geplant. Die GPF - sie umfasst Post, Telekom und Postbedienstete - hat rund 71.000 Mitglieder.
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