Freitag, 6. Dezember 2002

US-Arbeitslosenquote steigt auf höchsten Stand

  • Jobverluste statt erwartetem Zuwachs

Die US-Arbeitslosenquote ist im November auf 6,0 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit April dieses Jahres gestiegen. Hier war eine Zunahme auf lediglich 5,8 Prozent prognostiziert worden. Im Oktober hatte die US-Arbeitslosenquote bei unrevidiert 5,7 Prozent gelegen.

Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen den weiteren Angaben zufolge um 0,3 Prozent bzw. 0,04 Dollar auf 14,93 Dollar (14,94 Euro). Diese Entwicklung entsprach den Prognosen. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit blieb unverändert gegenüber Oktober bei 34,2 Stunden.

Die Situation am US-Arbeitsmarkt hat sich im November überraschend eingetrübt. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag berichtete, sank die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 40.000. Volkswirte hatten dagegen im Durchschnitt einen Stellenzuwachs um 30.000 erwartet. Im Vormonat war ein Plus um revidiert 6.000 verzeichnet worden, nachdem zunächst ein Rückgang von 5.000 genannt worden war.

Der Aktienmarkt hat am Freitagnachmittag auf die US-Arbeitsmarktdaten erwartungsgemäß reagiert: Der ohnedies schwache Dax gab in den ersten zehn Minuten nach Veröffentlichung einen weiteren Prozentpunkt ab und notierte gegen 14.45 Uhr um 3,4 Prozent tiefer.

6.12.2002 14:57