Warnstreiks im deutschen öffentlichen Dienst
- Gewerkschaft erhöht von Lohnverhandlungen den Druck
- Busse, Müllabfuhren und Stadtverwaltungen betroffen

Mit Warnstreiks hat die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst vor den am Mittwoch beginnenden Verhandlungen verstärkt. In zahlreichen Städten blieben in den Morgenstunden Busse in den Depots und ruhte die Arbeit bei Müllabfuhren und Stadtverwaltungen.
Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern, in Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein wird gestreikt. Betroffen sind unter anderem die Müllabfuhr in Frankfurt/Main und Darmstadt sowie die Frühschichten der Nahverkehrsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern und im sächsischen Zwickau.
An diesem Mittwoch verhandeln ver.di, Bund, Länder und Gemeinden in Berlin über die Löhne und Gehälter der knapp drei Millionen Angestellten und Arbeiter im öffentlichen Dienst. ver.di verlangt deutlich mehr als drei Prozent mehr Lohn und Gehalt. Im Osten sollen außerdem die Löhne bis spätestens 2007 auf das Westniveau angehoben werden. Die Arbeitgeber dringen auf eine Nullrunde.
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