BIP der Eurozone im 3. Quartal um 0,3 % gewachsen
- Unverändert zum zweiten Quartal
Das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone ist im dritten Quartal 2002 im Vergleich zum zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen, geht aus der ersten Schätzung der EU-Kommission hervor. Auch im zweiten Quartal 2002 war die Wirtschaft der Eurozone um 0,3 Prozent gewachsen. Im Jahresabstand, also im Vergleich zum dritten Quartal 2001, legte die Wirtschaft der Eurozone um 0,8 Prozent zu.
Die Wirtschaft der EU-15 ist demnach im dritten Quartal um 0,4 Prozent gewachsen, nach einem Plus von ebenfalls 0,4 Prozent im zweiten Quartal. Das BIP der EU-15 hat im Jahresabstand um 0,9 Prozent zugelegt.
Im Dritten Quartal legten in der Eurozone die Ausgaben der Privathaushalte stärker zu als im zweiten Quartal. Die Investitionen blieben unverändert, während sich der Zuwachs bei den Dienstleistungen verlangsamte.
Für das dritte Quartal liegen erst Zahlen für neun EU-Staaten vor. Österreich ist nicht darunter. Dänemark verzeichnete einen Rückgang des BIP um 1,0 Prozent, In Griechenland gab es ein Plus von 1,1 Prozent, in Spanien und Großbritannien einen Zuwachs um 0,8 Prozent. Deutschland lag mit 0,3 Prozent im Durchschnitt.
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