SEZ zieht Millionen-Auftrag in China an Land
- Erste Bestellung von außereuropäischem Kunden
Der österreichische Ausrüster von Halbleiterfertigungsanlagen SEZ hat aus China einen Auftrag im Wert von "mehreren Millionen Dollar" an Land gezogen. Wie das an der Zürcher Börse notierte Kärntner Unternehmen mitteilte, hat die in Shanghai beheimatete ACE Semiconductor Nassätzbänke zur Mehrscheibenbearbeitung von 200 Millimeter-Wafern bestellt. Die Systeme sollen im ersten Quartal 2003 ausgeliefert werden.
Für die SEZ-Gruppe ist der Auftrag ein "bedeutender Meilenstein". "Es ist die erste Bestellung für SEZ-Nassätzbänke von einem Kunden außerhalb Europas und ein wichtiger strategischer Schritt, die Gruppe als globalen Anbieter von Nassätzbänken zu positionieren", hieß es weiter.
Wie berichtet rechnet der Vorstand der SEZ, die ihren operativen Sitz in Villach, den Finanzsitz aber in Zürich hat, für 2002 mit einem Netto-Umsatz von 190 bis 200 Mio. Schweizer Franken (129,9 bis 136,8 Mio. Euro).
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