Dienstag, 3. Dezember 2002

237.070 Jobsuchende im November

  • Dritthöchster Novemberwert seit 1991

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in Österreich setzt sich weiter fort, der Zuwachs hat sich aber im Vergleich zu den Vormonaten verflacht. Mit 237.070 Jobsuchenden waren Ende November um 12.193 oder um 5,4 Prozent mehr Personen arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr.

Gegenüber Oktober 2002 nahm die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt um 23.556 Betroffene oder um 11 Prozent zu, geht aus den heute, Dienstag, veröffentlichen Arbeitsmarktdaten des Arbeitsmarktservice (AMS) hervor. Trotz des Wetter bedingten Rückgangs der Bauarbeitslosigkeit wurde im November jedoch der dritthöchste Arbeitslosenwert seit 1991 verzeichnet.

Die Zahl der Beschäftigten nahm im November gegenüber dem Vorjahr um 0,52 Prozent oder um 16.447 auf 3,153.951 Personen zu. Rechnet man allerdings die Kindergeld- und Karenzgeldbezieher heraus, nahm die Beschäftigung im November um 20.268 oder um 0,66 Prozent zurück. Gegenüber Oktober 2002 gab es einen Beschäftigungsrückgang um 21.910 oder um 0,69 Prozent.

Die nach EU-Kriterien ermittelte saisonbereinigte Arbeitslosenquote blieb im November mit 4,1 Prozent gegenüber dem Vormonat unverändert, lag jedoch um 0,3 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die nationale Arbeitslosenquote stieg von 6,3 Prozent im Vormonat auf 7 Prozent. Gegenüber November 2001 nahm die Rate um 0,3 Prozentpunkte zu.

3.12.2002 11:40