Van den Hoogenband gewann Weltcup-Duell mit Thorpe
- Niederländer siegte in Melbourne über 50 m Kraul

Die Übersee-Tournee des Kurzbahn-Weltcups der Schwimmer ist am Sonntag mit dem dritten Wettkampftag von Melbourne zu Ende gegangen. Sportliches Glanzlicht war der Weltrekord des Deutschen Thomas Rupprath im Vorlauf über 100 m Rücken (50,58), als emotionalen Höhepunkt erwartete man das Duell von Lokalmatador Ian Thorpe mit dem Niederländer Pieter van den Hoogenband über 50 m Kraul. Van den Hoogenband siegte in 21,72 Sek., Thorpe wurde in persönlicher Bestleistung von 22,24 Fünfter.
Bestimmender Schwimmer von Melbourne war Rupprath mit vier Siegen, der 25-Jährige kommt in Topform zur Kurzbahn-EM von Donnerstag bis Sonntag in Riesa. Bleibt nur abzuwarten, wie er die ständige Zeitverschiebung verkraftet, verbrachte er doch die vergangenen drei Wochenenden nacheinander beim Kurzbahn-Weltcup in New York, bei den deutschen Meisterschaften in Goslar und eben in Melbourne, ehe er nun nach Deutschland zurückkehrt.
Bei den Damen war in der australischen Metropole Brust-Spezialistin Emma Igelström überragend, sie gewann drei Mal. Die Schwedin übernahm mit ihrer 100-m-Zeit von 1:05,55 Min. wie Rupprath bei den Herren die Weltcup-Führung, aber auch die 2:19,85 über 200 m waren bemerkenswert. Sollte sich Igelström für einen Start in Riesa entscheiden, wird sie in dieser Form von Langbahn-Europameisterin Mirna Jukic (Bestzeit: 2:21,63) über die lange Bruststrecke nur sehr schwer zu besiegen sein.
Über 200 m Brust der Herren siegte David Denniston in starken 2:07,53 Min., in der Vorwoche in Schanghai war der US-Amerikaner noch dem Wiener Maxim Podoprigora unterlegen. Dritter hinter dem Australier Jim Piper wurde Roman Sludnow, der Russe hatte aber schon zuvor seine EM-Teilnahme abgesagt. Für Podoprigora brachte dieses Rennen also keine neuen Aufschlüsse. Der Weltcup wird am 17./18. Jänner in Paris und 21./22. Jänner in Stockholm fortgesetzt bzw. am 25./26. Jänner in Berlin abgeschlossen.
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