Bregenz und Hard als Außenseiter ins EC-Achtelfinale
- Schwere Auswärtspartien für Österreichs Vertreter
- Bregenz bei Nordhorn, Hard bei Skjern

Die österreichischen Handball-Spitzenklubs A1 Bregenz und HC Alpla Hard sind am Wochenende im Achtelfinale des EHF-Cups bzw. des Challenge-Cups im Einsatz und auswärts mit starken Gegnern konfrontiert. Bregenz gastiert am Sonntag beim deutschen Vizemeister HSG Nordhorn, Hard trifft am Samstag auf den dänischen Topklub Skjern, den Challenge-Cup-Titelverteidiger.
Die "roten Teufel" aus Hard erwartet in Skjern ein Hexenkessel, die kleine Halle fasst 1.600 Zuschauer und ist stets bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Mannschaft arbeitet sehr professionell, die meisten Spieler laufen mit der Erfahrung von vielen Europacupeinsätzen ein. Skjern verfügt mit Michael Knudsen, Jesper Jensen und Kristian Gjessing über drei aktuelle Teamspieler. Hard, krasser Außenseiter, hofft mit diszipliniertem Spiel aus einer gesicherten Abwehr heraus auf ein Wunder.
Bregenz gegen Nordhorn chancenlos
Am Sonntag trifft Österreichs Meister Bregenz auf Nordhorn, den aktuellen Tabellenfünften der deutschen Bundesliga. Wie Hard ist auch Bregenz Außenseiter. Die Stützen von Nordhorn sind vier schwedische Goldmedaillengewinner der EM 2002. Ola Lindgren, mit 360 Länderspielen ein Urgestein im schwedischen Aufgebot, bildet zusammen mit dem dänischen Team-Kreisläufer Ian Marko Fog den Innenblock einer sehr kompakten Abwehr, hinter der mit Peter Gentzel einer der weltbesten Torhüter steht.
Niederlage mit fünf Toren akzeptabel
Die Bregenzer, bei denen die Kreisläufer Kristijan Ljubanovic (Fieber) und Bernhard Grissmann (Bluterguss im Unterschenkel) am Donnerstag wieder trainiert haben, wollen sich "so gut wie möglich präsentieren. Eine Niederlage mit fünf Toren wäre akzeptabel, und dann wollen wir sie daheim knacken", meinte Kapitän Sebastian Manhart.
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