Bombenexplosion in Nordspanien: Keine Verletzten
- Offenbar ETA-Anschlag - Anonymer Anruf bei Zeitung
Eine Bombenexplosion in der nordspanischen Stadt Santander ist Dienstag Nachmittag einigermaßen glimpflich verlaufen. Nach einem Bericht der Internetausgabe der Tageszeitung "El Mundo" gab es bei der Detonation keine Opfer. Der Sprengkörper sei in einem unterirdisch angelegten Parkhaus hoch gegangen. Allen Anschein nach handelte es sich um eine Autobombe.
Die Explosion ereignete sich um 15.40 Uhr im Zentrum der Stadt, in der Nähe von Rathaus, Hauptpost und weiteren Amtsgebäuden. Die Tiefgarage war zuvor geräumt worden, weil ein anonymer Anrufer eine Stunde zuvor den Anschlag bei der Tageszeitung "Gara" angekündigt hatte. Diese steht der baskischen Separatistenorganisation ETA nahe. Daher wurden die Täter auch in diesen Kreisen vermutet.
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