Ram: Funktionäre lehnen Sonderparteitag ab
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Das Treffen der NÖ Funktionäre auf Einladung der freiheitlichen Landesparteispitze sei "gut, wichtig und konstruktiv" gewesen, sagte Landesparteisekretär LAbg. Thomas Ram. Es sei "offen gesprochen" worden, wobei eine klare Mehrheit einen Sonderparteitag ablehne. Starke Kritik haben die Funktionäre laut Ram auch daran geäußert, dass die Initiatoren eines möglichen a.o. Parteitages nicht anwesend waren und sich damit nicht der Diskussion gestellt hätten.
In Vertretung von Bundesparteichef Herbert Haupt war Justizminister Dieter Böhmdorfer (NÖ Spitzenkandidat für die Nationalratswahl am 24.11., Anm.) erschienen. Er habe versichert, so Ram, dass man bemüht sein, eine für alle vernünftige Lösung in der innerparteilichen Auseinandersetzung der Landesgruppe zu finden. Die im Raum stehenden Parteiausschlüsse - darunter auch des Ex-Landeschefs Hans Jörg Schimanek, waren Ram zufolge "weniger ein Thema".
Auslöser für das Treffen war die jüngste Krise, diesmal in Niederösterreich: Wenitsch, Bezirksobmann von Gänserndorf, hatte genügend Unterschriften für einen Sonderparteitag der Landesgruppe gesammelt. Ziel: Neue Gesichter an der Spitze, um vom Thema "Knittelfeld" wegzukommen! Weil Haupt schlichten will, zog Wenitsch die Unterschriften zurück.
Haupt betonte zuletzt, dass grundsätzlich "in der FPÖ Stabilität eingekehrt ist. Nur in Niederösterreich gibt es Wahlen. Die anstehenden Meinungsunterschiede über die Kandidatur werden versucht, über einen außerordentlichen Parteitag zu finalisieren. Aber die Definition in den Medien, dass es eine Haider-freundliche und nicht-freundliche Gruppe gibt, stimmt nicht".
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