Philips Lebring: Produktion von Monitorröhren läuft aus
- Sozialplan: Arbeitsstiftung für 560 Stammmitarbeiter
- "Tec Center " soll mittelfristig wieder 250 Jobs schaffen
Mit der zu Ende gehenden Arbeitswoche wurde im LG Philips-Displays-Werk Lebring in der Steiermark die letzte Computermonitorröhre hergestellt. Dem Unternehmen zu Folge hat sich die Lage am Weltmarkt noch weiter verschlechtert.
Mehr als 450 Mitarbeiter hatten das Angebot von Unternehmensleitung, Arbeitsmarktservice und Belegschaftsvertretern in Kooperation mit dem Land Steiermark genützt, Schulungen wie EDV-Kurse zu machen. 240 Mitarbeiter hätten bereits eine neue Arbeit bzw. ein konkretes Jobangebot. Mit dem "Tec Center Lebring" sollen am Standort binnen fünf Jahren rund 250 Jobs geschaffen werden.
Mittwoch Abend: Letzte Röhre lief vom Band
Rund 40 Mitarbeiter werden bis Ende März 2003 noch damit beschäftigt sein, die Abschlussarbeiten am Standort durchzuführen. Die letzte Bildröhre lief am Mittwoch vom Band. Ab Anfang 2003 soll dann die Lebringer Arbeitsstiftung starten, die die Mitarbeiter durch Umschulungen und Trainings auf eine neue Beschäftigung vorbereiten soll, so Alexander Fleck von LG Philips Lebring. Mit dem Sozialplan sollen den Mitarbeitern ab dem Austrittszeitpunkt finanzielle Überbrückungshilfen gewährt werden.
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