EU erwartet 2003 höhere Beschäftigungsquote
- EU-Sozialbericht: Arbeitslosigkeit geht leicht zurück
In der Europäischen Union wird die Beschäftigung im kommenden Jahr zunehmen, die Arbeitslosigkeit hingegen leicht zurückgehen. 65 Prozent aller Europäer im arbeitsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren würden 2003 erwerbstätig sein, heißt es in einem soeben von der EU-Kommission veröffentlichten Bericht zu Beschäftigung und sozialen Fragen. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in den 15 EU-Ländern wird demnach von rund acht Prozent in diesem auf 7,5 Prozent im kommenden Jahr sinken.
Die Beschäftigungsquote werde bei den Männern im EU-Durchschnitt 73 Prozent erreichen, bei den Frauen 56 Prozent, hieß es weiter. Damit erreiche die Quote beinahe schon das von der EU bis 2005 angestrebte Niveau von 67 Prozent für alle Europäer im arbeitsfähigen Alter und 57 Prozent bei den Frauen.
Besonders stark werde 2003 die Beschäftigungsquote bei den 25- bis 64-Jährigen ansteigen. Bei den jüngeren Menschen zwischen 15 und 24 Jahren werde sie hingegen stagnieren oder sogar sinken. Der Bericht geht zudem von einer deutlichen Steigerung der Beschäftigungsquote für ältere Menschen in Dänemark, Spanien, Schweden und vor allem in Finnland aus. Im EU-Durchschnitt werde sich die Quote voraussichtlich bei 39,2 Prozent einpendeln. Dies sei deutlich weniger als die bis 2010 für die Älteren angestrebte Marke von 50 Prozent.
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