Preiserhöhung belastet Pendler um bis zu fast 10 %
- Bahnkarten-Verteuerung der ÖBB trifft hauptsächlich Pendler
Ab Jänner 2003 müssen die PendlerInnen für ihre Bahnkarten wieder tiefer ins Geldbörsel greifen: Die Wochenkarte wird um bis zu 2,70 Euro teurer, die Monatskarte um bis zu 7,40 Euro. Das ist unfair, kritisiert die AK. Die Preise müssen leistbar bleiben. Statt einer Verteuerung, die ohne merkliche Qualitätsverbesserungen einhergeht, soll die Bahn den Pendlern das Umsteigen attraktiv machen.
Die Arbeitswege werden wieder einmal teurer, kritisiert die AK. Die geplante Tariferhöhung der Bahn ab 1. Jänner 2003 trifft wieder hauptsächlich die PendlerInnen, kritisiert die AK. Die Bahn wird die Preise für die Wochen- und Monatskarten auf den pendlerrelevanten Strecken innerhalb von zwei Jahren um bis zu fast 10 Prozent erhöhen. Das sind zB um 7,40 Euro mehr für die Monatskarte von Wien nach Bruck an der Leitha, so die AK. Die Wochenkarte von Wien nach Mödling verteuert sich sogar um 9,8 Prozent.
Es ist zwar erfreulich, wenn die Reisenden nach Deutschland und in die Schweiz ab Jänner billiger unterwegs sein werden, aber den PendlerInnen, die ihren täglichen Arbeitweg mit der Bahn zurücklegen, hilft das wenig, betont die AK.
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