Geschäftsklima-Index auf höchstem Stand seit Mai
- Überraschende Aufhellung
Unerwarteter Lichtblick: Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im November im Vergleich zum Vormonat überraschend aufgehellt. Wie die Europäische Kommission am Freitag berichtete, stieg der entsprechende Index auf minus 0,36 Punkte von revidiert minus 0,43 (vorläufig: minus 0,42) Punkte im Oktober.
Experten hatten dagegen eine ungünstigere Entwicklung auf einen Stand von minus 0,50 erwartet. Mit dem Wert im November hat das Geschäftsklima zugleich den höchsten Wert seit Mai dieses Jahres erreicht.
Ein Indexstand des Geschäftsklimas von Null entspricht dem langfristigen Durchschnittswachstum der Industrieproduktion von zwei Prozent. Fällt der Index unter minus 0,5 Punkte, wird ein Produktionsrückgang angedeutet.
Die Generaldirektion Wirtschaft der Kommission betonte, dass der Index in den vergangenen Monaten eine leichte, aber stetige Verbesserung verzeichnet hat. Der Anstieg des Index sei vor allem der Verbesserung der Einschätzung über die jüngste Produktionsentwicklung zuzuschreiben.
Daneben hätten sich auch Produktionsaussichten und Auftragslage besser dargestellt. Dagegen habe sich bei den Exportaufträgen und den Lagerbeständen von Fertigprodukten keine Änderung eingestellt.
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