Billigairline easyJet fliegt Rekordergebnis ein
- Ergebnis und Erträge deutlich gestiegen
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Die britische Billigairline easyJet hat trotz der Turbulenzen in der Luftfahrtbranche im Geschäftsjahr 2001/2002 ein Rekordergebnis eingeflogen. Die Fluggesellschaft, die eine Option zur Übernahme der Deutschen BA hat, steigerte ihren Vorsteuergewinn um 78 Prozent auf 71,6 Mio. Pfund (112,95 Mio. Euro). Die Erträge verbesserten sich um 55 Prozent auf 552 Mio. Pfund und die Passagierzahlen um 60 Prozent auf 11,4 Millionen. Positiv wirkte sich dabei auch die Übernahme des Konkurrenten Go aus.
Die Airline erklärte am Dienstag in London, sie habe von den Problemen, die die traditionellen Fluggesellschaften getroffen hätten, profitieren können. So habe sie acht neue Flugrouten von London Gatwick aus eröffnet, während British Airways den Betrieb zurückgefahren habe. Die Luftfahrtbranche war im vergangenen Jahr wegen der Konjunkturflaute und der Terroranschläge in den USA in schwere Turbulenzen geraten, mit denen einige Airlines nach wie vor zu kämpfen haben.
Die Akquisition von Go Fly ermöglichte es easyJet nach eigenen Angaben, die Ergebnisse aus vielen Jahren des Wachstums auf einen Schlag zu verdoppeln und somit zur größten Low-Cost-Fluglinie Europas zu werden. Aber auch ohne die Einbeziehung von Go steigerte Easyjet sein Ergebnis deutlich. Die Erträge erhöhten sich um 36 Prozent auf 486 Mio. Pfund. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 49 Prozent auf 57 Mio. Pfund.
EasyJet-Chef Ray Webster, sprach von einem hervorragende Ergebnis im zweiten Jahr als börsennotiertes Unternehmen. easyJet habe "die ausdrückliche Absicht, solche Ergebnisse auch in Zukunft zu erreichen." Zugleich betonte er, die Option zum Erwerb der Deutschen BA, die bis August 2003 ausgeübt werden könne, biete easyJet die Möglichkeit eines Markteintritts in Deutschland mit geringem Risiko und geringen Kosten.
EasyJet betreibt derzeit eine Flotte von 64 Boeing 737 auf 88 Routen zwischen 36 Flughäfen und beschäftigt 3.100 Mitarbeiter.
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