Safar parierte Elfer und rettete Punkt
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Szabolcs Safar hat dem SV Salzburg am Samstag im Keller-Derby gegen Admira Wacker Mödling einen Punkt gerettet. Der Torhüter parierte in der 69. Minute einen Foulelfmeter von Markovic und hielt vor 1.500 Zuschauern in der Südstadt damit das 1:1 (0:1) fest. Salzburg wahrte vor dem vorgezogenen Spiel am Mittwoch gegen Sturm den Fünf-Punkte-Vorsprung auf den Abstiegsplatz, Schlusslicht Admira holte gegenüber dem Vorletzten Bregenz einen Zähler auf und überwintert mit zwei Punkten Rückstand auf die Vorarlberger.
In einer auf mäßigem Niveau stehenden Partie hatten die Gäste aus Salzburg den besseren Anfang. Winklhofer verlängert einen Eckball von Schoppitsch, Schriebl drückte den Ball aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung über die Linie. In der Folge kontrollierte die Mannschaft von Lars Söndergaard das Spiel, die Admira versuchte ihr Glück mit Weitschüssen.
Ausgleich durch Iwan
Nach rund einer Stunde wurde die Admira aktiver und wurde auch gefährlich. Zunächst rettete Woldeab bei einem Kopfball von Katzer auf der Linie (65.), nach herrlicher Kombination kamen die Hausherren aber zum Ausgleich. Der wieder genesene Spielmacher Markovic schickte Barisic, dessen Hereingabe Iwan zum 1:1 verwertete (67.). Zwei Minuten später hatte Markovic sogar den Siegestreffer auf dem Fuß. Nach einem Foul von Winklhofer an Bozgo entschied Schiedsrichter Gangl auf Elfmeter, doch Safar parierte den Strafstoß des Jugoslawen mit spanischem Pass.
Admira-Viertelstunde
In der Schlussviertelstunde berannte Admira vehement das Salzburger Tor, die Südstädter wollten unbedingt ihre Ausgangsposition für die Frühjahrssaison verbessern. Doch Zählbares gelang den Niederösterreichern nicht.
Massenschlägerei nach Spielschluss
Nach dem Schlusspfiff kam es zu unschönen Szenen. Anhänger beider Mannschaften lieferten einander eine gut zehnminütige Massenschlägerei. Die Salzburger Fans, seit der Elfmeter-Entscheidung in Aufruhr (69.), übersprangen nach dem Schlusspfiff die Absperrung und stürmten quer über das Feld zu den Admira-Fans. Die Ordner und die Polizei, nur durch eine Hand voll Beamte vertreten, waren überfordert und konnten die Rowdys nicht bändigen.
Johann Krejcirik (Admira-Trainer): "In der ersten Hälfte hat meine Mannschaft nicht das gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Mit der zweiten Hälfte bin ich zufrieden, da haben wir Engagement gezeigt und Chancen heraus gespielt. Im Frühjahr werden wir weiter nach vorne kommen als viele glauben."
Lars Söndergaard (Salzburg-Trainer): "Ich bin mit dem Punkt zufrieden, vor allem nach der zweiten Hälfte. In der ersten Hälfte waren wir die bessere Mannschaft, nach der Pause haben wir uns aber zu weit zurück gezogen."
VfB Admira Wacker Mödling - SV Salzburg 1:1 (0:1)
Südstadt, 1.500, SR Gangl
Tore: 0:1 ( 8.) Schriebl, 1:1 (67.) Iwan
Admira: W. Knaller - Barisic - Hatz, Troyansky - Cestnik (38. Thonhofer), Iwan, Suchard, Ledwon, Markovic, Ziervogel (55. Katzer) - Bozgo
Salzburg: Safar - Winklhofer, Szewczyk, Ch. Jank, A. Ibertsberger - Messner (86. Eder), Laessig, Woldeab, Schoppitsch (73. Friedl) - Schriebl, Tomic (75. D. Hassler)
Gelbe Karten: Hatz, Thonhofer bzw. Woldeab, Schriebl, Tomic, Winklhofer
Die Besten: Barisic, Suchard bzw. Ibertsberger, Szewczyk, Schoppitsch
