Flüchtlingsschiff vor libyscher Küste gekentert
- Erste Bilanz: Mindestens 12 Tote, 56 Vermisste
- Afrikanische Auswanderer wollten vermutlich nach Italien
Bei einem Schiffsunglück vor der Küste Libyens sind 12 Menschen ums Leben gekommen, 56 werden noch vermisst. Laut Angaben aus dem Justizministerium in Tripoli kenterte am Samstagabend unweit der libyschen Hauptstadt ein Fischerboot unbekannter Herkunft mit 120 illegalen Einwanderern an Bord.
Grund für das Unglück dürfte das schlechte Wetter gewesen sein. Die Menschen, Flüchtlinge aus Afrika, wollten den Angaben zufolge vermutlich nach Italien gelangen. Die libysche Küstenwache habe 52 Personen retten können, 12 seien tot geborgen worden, 56 Personen würden noch vermisst.
Ermittlungen über die Nationalität der Flüchtlinge sowie die Herkunft des Bootes und dessen Abfahrtshafen wurden angekündigt.
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