Jet in Kenia abgestürzt: Österreicher nicht betroffen
- Unglück geschah beim Landeanflug über einem Safari-Park
- 18 Schweizer und Deutsche verletzt
Ein defektes Triebwerk war offenbar die Ursache für das Flugzeugunglück in Kenia, bei dem der kenianische Co-Pilot starb und 18 Touristen teils schwer verletzt wurden. Laut Angaben der österreichischen Botschaft in Nairobi - "allerdings nach von uns nicht verifizierten Quellen" - ist einer der beiden Motoren ausgefallen. Die Piloten hätten daraufhin versucht, eine Notlandung einzuleiten. Die sei aber zum Crash geraten.
In ersten Meldungen hatte es geheißen, es seien auch vier Österreicher an Bord des Flugzeugs gewesen. "Wir stehen in ständigem Kontakt mit dem Spital in Nairobi, wohin die Verletzten gebracht wurden. Es sind zu 99 Prozent keine Österreicher darunter", sagte eine Botschaftssprecherin. Um 11.00 Uhr Ortszeit sollte im Spital eine genaue Personenerhebung beginnen. "Danach werden wir endgültige Gewissheit haben."
Nach den bisher vorliegenden Nachrichten waren 13 der verletzten Touristen deutsche Staatsbürger, fünf kamen aus der Schweiz. Neun von ihnen wurden schwer verletzt, die anderen konnten das Unglücksflugzeug offenbar aus eigener Kraft verlassen. Auch der Pilot des Fliegers wurde verletzt.
