Wahlkarten verschieben ein Mandat von FPÖ zu Grünen
- Grüne haben nunmehr 17, FPÖ 18 Mandate
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Die Wahlkarten sind ausgezählt! Die Grünen haben durch die Wahlkarten-Stimmen ein Mandat dazugewonnen, die FPÖ hat eines verloren. Damit beträgt der Mandatsstand in dem am 24. November neu gewählten Nationalrat 79 ÖVP, 69 SPÖ, 18 FPÖ und 17 Grüne. Die Grünen sind also auf nur ein Mandat an die FPÖ herangerückt.
Die Grünen sind bei den Wahlkarten die großen "Gewinner": Ihr Ergebnis hat sich gegenüber dem Wahl-Sonntag um 0,51 Prozentpunkte auf nunmehr 9,47 Prozent verbessert. Die SPÖ hat durch die Wahlkarten-Stimmen 0,39 Prozentpunkte verloren und liegt jetzt bei 36,51 Prozent. Nur geringfügige Verschiebungen brachten die Wahlkarten bei der ÖVP (jetzt 42,30 Prozent nach 42,27 am Wahl-Sonntag) und der FPÖ (jetzt 10,01 Prozent nach 10,16 Prozent).
Mandatsverschiebung in Wien
In Wien haben die per Wahlkarte in fremden Wahlkreisen oder aus dem Ausland abgegebenen Stimmen der ÖVP ein weiteres, das zehnte Mandat, gebracht. Am Gesamt-Mandatsstand der ÖVP (79) ändert dies aber nichts, weil sie dafür auf Bundesebene ein Mandat verloren hat. Insgesamt konnten ÖVP und Grüne mit den am Montag ausgezählten Wahlkarten-Stimmen ihr Ergebnis gegenüber dem Wahl-Sonntag jeweils leicht verbessern, die Stimmenanteile von SPÖ und FPÖ wurden etwas geringer.
Sburny bekommt 17. Mandat der Grünen
Das durch die Wahlkarten-Stimmen errungene 17. Mandat der Grünen bekommt die frühere Bundesgeschäftsführerin Michaela Sburny. Es ist ein Bundesmandat. Grünen-Chef Alexander Van der Bellen freute sich am Montag Abend über das "historisch beste Wahlergebnis" für die Grünen bei einer Bundeswahl.
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