Nach den Stimmen verliert die FPÖ nun auch viel Geld
- Parteienförderung von Wahlergebnis abhängig
- ÜBERBLICKS-GRAFIK: Wer wie viele Millionen gewinnt / verliert
·Schreiben Sie!
Schröpft Schüssel die Steuerzahler?
·Wer verhandelt
Die Teams von VP, SP, FP und Grüne
·VP-Verhandler
Grasser für Thema Steuern zuständig
·SP-Petritsch
"Stehe bereit, wenn die Partei ruft"
·Ihr Tipp
Wer soll Österreich regieren?
·Mitdiskutieren!
Was halten Sie von Schwarz-Grün?
·FPÖ ist pleite!
NEWS: Wahl-Minus kostet 20 Millionen!
Nach der Wahl wird nun auch der Kuchen der öffentlichen Parteienfinanzierung neu verteilt. Weil die Aufteilung dieser Gelder vom Ergebnis der Nationalratswahlen abhängt, müssen die Freiheitlichen nun auch in diesem Bereich mit deutliche Einbußen hinnehmen. Wie NEWS in seiner neuen Ausgabe berichtet, fällt die FPÖ in der kommenden Legislaturperiode um fast 20 Millionen Euro um.
Ein weiteres Problem für die FPÖ liegt in der Vergangenheit: Schon vor der Wahl wurde ein Schuldenstand von drei Millionen Euro kolportiert. Und auch der Wahlkampf - samt Wechsel des Spitzenkandidaten - war alles andere als gratis.
Das blaue Finanzdrama geht aber noch weiter! Denn noch bekommt die FPÖ höhere Steuermittel über den Bundesrat, wo sie noch mit mehr als 10 Abgeordneten vertreten ist, und in einzelnen Bundesländern, wo sie noch mit ihren "alten" Wahlergebnissen im Landtag vertreten ist.
Doch schon mit der niederösterreichischen Landtagswahl im März wird die Finanz-Talfahrt weitergehen. Aufwendig geführte Dauerwahlkämpfe, teure Themen-Kampagnen und perfekt inszenierte Volksbegehren scheinen jetzt unfinanzierbar, stehen doch schon bald die EU- und die Präsidentschaftswahl vor der Tür. Zudem muss auch der Parteiapparat finanziert werden.
Mehr zum Finanz-Desaster der FPÖ finden Sie im neuen NEWS!
FPÖ: Finanzreferent hat keine finanzielle Sorgen
Die FPÖ wird auf die finanziellen Verluste durch das Wahldebakel vom vergangenen Sonntag mit Einsparungen vor allem bei Veranstaltungen und in der Öffentlichkeitsarbeit reagieren. Das deutete Finanzreferent Detlev Neudeck Dienstag Vormittag an. Die kolportierten Verluste an öffentlichen Einnahmen von 7,7 Millionen Euro erscheinen ihm realistisch, allerdings nur dann, wenn man diesen Wert auf vier Jahre hochrechnet. Finanzielle Sorgen um die FPÖ müsse man sich deshalb aber nicht machen.
Dalai Lama in Österreich10:26
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
