Petritsch zu Format: "Stehe bereit, wenn die Partei ruft"
- SPÖ-Kandidat fürs Außenressort dementiert nicht, Vizekanzler zu werden
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In einem Interview für das Nachrichtenmagazin FORMAT schließt SPÖ-Quereinsteiger Wolfgang Petritsch nicht definitiv aus, als Außenminister und Vizekanzler für eine schwarz-rote Regierung zur Verfügung zu stehen. Petritsch macht zwar deutlich, dass seine persönliche Präferenz der Gang in die Opposition ist, stellt gleichzeitig auch fest, dass die Entscheidung über seine weitere politische Zukunft Sache der Partei ist.
Petritsch im Wortlaut: "Meine persönliche Präferenz ist es, in Opposition zu gehen." Spekulationen, die ihn als Vizekanzler sehen, hält er momentan für "undenkbar", fügt aber hinzu: "Ich habe mich grundsätzlich für ein Ministeramt zur Verfügung gestellt. Alles andere liegt nun bei der Partei." Sollte die Partei nach ihm rufen, dann würde er "dem Ruf folgen, indem ich es mir ernsthaft anschaue und überlege. Für so etwas gibt man keinen Blankoscheck." Jetzt sei aber primär Schüssel am Zug.
Die Fehler seiner Partei analysiert Petritsch wie folgt: "Es ist uns diesmal einfach nicht gelungen, zu zeigen, dass sozialdemokratische Politik die bessere ist. Wir haben die Menschen nicht überzeugen können. Die Begeisterung hat gefehlt."
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