Christkindl blättern 2002 mehr als 150 Euro hin
- Hitliste: Gewand, Bücher, Gutscheine und Spielwaren
- Kaum Veränderung im Kaufverhalten gegenüber 2001
Herr und Frau Österreicher schenken auch zu Weihnachten 2002 relativ großzügig und wollen annähernd gleich viel ausgeben wie im Vorjahr. Die Mehrheit der heimischen "Christkindl" wird demnach heuer über 150 Euro auf den Gaben- oder Ladentisch blättern. 61% geben in etwa gleich viel Geld aus wie im Vorjahr. 15% geben an, weniger tief in die Tasche zu greifen, und 12% wollen mehr aus.
Häufigstes Geschenk: Kleidung
Dies hat eine am späten Freitagnachmittag veröffentlichte Umfrage der Unternehmensberatung Markant ergeben.
Am häufigen greift man hier zu Lande zu Gewand. 46 Prozent der 500 Befragten gaben an Textilien oder Kleidung zu schenken, dicht gefolgt von Büchern und Lexika (42 Prozent) sowie Gutscheinen und Spielwaren (je 39 Prozent). Bargeld schenken 25 Prozent.
Ein Viertel der Österreicher gibt bis zu 360 aus
+ Ein Viertel der Österreicher plant zwischen 151 und 360 Euro für Geschenke auszugeben.
+ 6 Prozent geben zwischen 581 und 730 Euro aus,
+ 7 Prozent zwischen 731 und 1.100 Euro und noch einmal
+ 7 Prozent gar mehr als 1.100 Euro.
+ Nur 19 Prozent wollen unter 150 Euro ausgeben.
Wiener sind am spendabelsten
Im Bundesländer-Vergleich ist in Wien eine höhere Bereitschaft (10 Prozent) zu hohen Ausgaben über 1.100 Euro zu erkennen als im Österreich-Durchschnitt (7 Prozent). Im Gegensatz dazu geben überdurchschnittlich viele Befragte aus der Steiermark, dem Burgenland und Kärnten (28 Prozent) an, lediglich bis zu 150 Euro ausgeben zu wollen (Österreich: 19 Prozent).
Männer geben weniger aus als Frauen!
Im Allgemeinen erweisen sich Männer beim Schenken als sparsamer. 22 Prozent der befragten Männer wollen unter 150 Euro ausgeben, die meisten Frauen (29 Prozent) planen hingegen Ausgaben zwischen 151 und 360 Euro. Kommt man die obersten Preiskategorien, haben allerdings wieder die Männer die Spendierhosen an. Sowohl in den Kategorien 731 bis 1.100 Euro (Frauen: 6 Prozent, Männer: 9 Prozent) als auch im Bereich über 1.100 Euro (Frauen: 5 Prozent, Männer: 9 Prozent) haben die Herren die Nase vorne.
Geschlechterunterschiede gibt es auch bei der Geschenkwahl: Weibliche Christkinder greifen überdurchschnittlich häufig zu Spielwaren und Büchern, während Männer laut Umfrage dafür eher Schmuck verschenken.
Unterschiede gibt es hier auch zwischen den Altersgruppen. Kleidung ist bei genauerem Hinsehen nur bei den 40- bis 60-Jährigen der Renner (40 bis 49 Jahre: 56 Prozent, 50 bis 59 Jahre: 49 Prozent). 15- bis 29-Jährige hingegen schenken am häufigsten Kosmetika und Parfümeriewaren (45 Prozent) sowie Bücher und Lexika (44 Prozent). 30- bis 39-Jährige schenken in erster Linie Spielwaren (59 Prozent) und die über 60-Jährigen verschenken am liebsten (46 Prozent) Bargeld.
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