Japans Regierung mustert Windows aus
- Studie: Prüfung einer Open Source-Alternative
Microsoft verliert erneut einen Regierungskunden. Nachdem bereits mehrere europäische Staaten auf das Betriebssystem des Monopolisten verzichteten und auf Konkurrenzprodukte umstiegen, sieht sich nun die japanische Regierung nach einem Ersatz um. Japan prüft die Vor- und Nachteile einer Open Source Alternative.
Die Behörden in Tokio haben eine Studie in Auftrag gegeben, die die Vor- und Nachteile einer Open Source-Alternative ausleuchten soll. Mit ihrer Veröffentlichung kann für Anfang 2003 gerechnet werden. Daraufhin wird, so Beobachter, die Ausschreibung für örtliche Linux-Provider beginnen.
Indien und China mustern Windows aus
In Asien haben sich bereits Indien und China für die Ausmusterung von Windows entschieden. In Europa hat zuletzt Norwegen im Juli einen exklusiven Vertrag über den Einsatz von Windows und Office in der öffentlichen Verwaltung aufgelöst. Zuvor hatte auch Frankreich dem Redmonder Konzern den Vertrag aufgekündigt, ebenso wie die deutsche Bundesregierung. Diese hatte sich Ende Februar dazu entschlossen, Open-Source-Betriebssysteme auf die Server des Bundestages aufzuspielen. Im Sommer hatten zudem die Brüssler EU-Behörden dazu aufgefordert, Open Source-Software gemeinsam zu nutzen, um die schnell steigenden Kosten für Informationstechnologie in den Griff zu bekommen.
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