Arbeitskampf der US-Hafenarbeiter beendet
- Einigung mit Arbeitgebern nach wochenlangen Verhandlungen
Der Arbeitskampf in den Häfen der US-Westküste ist nach wochenlangen schwierigen Verhandlungen beigelegt worden. Vertreter der Arbeitgeber und der Hafenarbeitergewerkschaft ILWU einigten sich am Sonntag unter Vermittlung der US-Regierung auf einen Pensionsplan, der bis zuletzt umstritten war.
Im Zuge des Arbeitskampfes war der Betrieb der Häfen an der US-Westküste im September und Oktober mehr als eine Woche lahm gelegt worden, die Wirtschaft hatte Verluste in Milliardenhöhe zu beklagen. US-Präsident George W. Bush hatte den Streik am 9. Oktober aussetzen lassen, weil er "nationale Interessen" gefährde.
Bush zeigte sich in einer Erklärung "sehr zufrieden" mit der Einigung. Das Abkommen sei "gut für die Arbeiter, die Arbeitgeber und für die amerikanische Wirtschaft". Die Tarifpartner hatten auch in der besonders umstrittenen Frage des Einsatzes neuer Technologien bei der Container-Verschiffung eine Einigung erzielt. Die Gewerkschaft ILWU wollte mit dem Ausstand den massiven Verlust von Arbeitsplätzen als Folge einer weiteren Automatisierung der Häfen verhindern. Jedes Jahr verlassen Exportgüter im Wert von 300 Mrd. Dollar (299 Mrd. Euro)die 29 Häfen an der US-Westküste. Das entspricht der Hälfte der US-See-Exporte.
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