Europäische Handy-Hersteller verlieren Marktanteile
- Asiatische Hersteller bauen Marktanteil aus

Die grössten europäischen und amerikanischen Handy-Hersteller haben einer Studie zufolge im dritten Quartal Marktanteile zu Gunsten der asiatischen Konkurrenz verloren. Der Münchner Siemens-Konzern behielt dabei seinen vierten Platz.
Der weltweit auf Rang Drei stehende südkoreanische Konzern Samsung war im dritten Quartal der am schnellsten wachsende Handy-Hersteller, sagt die US-Forschungsgruppe Strategy Analytics. Samsung habe seinen Marktanteil auf 11,5 Prozent von 9,7 Prozent im zweiten Quartal erhöht.
Nokia sinkt auf 35,9 Prozent
Der Marktanteil von Branchenprimus Nokia fiel den Angaben zufolge im dritten Quartal auf 35,9 (Vorquartal 37,1) Prozent, der des weltweit zweitgrössten Handy-Herstellers Motorola auf 16,7 (17,2) Prozent. Die Siemens AG blieb den Angaben zufolge mit einem Marktanteil von 7,7 (8,4) Prozent auf Platz vier vor SonyEricsson, deren Marktanteil auf 4,9 (5,2) Prozent fiel.
Asiaten im Kommen
Mehrere asiatische Handy-Hersteller hätten dagegen ihre Marktanteile ausgebaut. Samsung habe den Handy-Absatz im dritten Quartal um 63 Prozent gesteigert und damit deutlich stärker als die anderen vier führenden Hersteller. Es gebe eine starke Nachfrage nach den mit umfangreichen Zusatzfunktionen und Farb-Display angebotenen Samsung-Handys.
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