Britische Feuerwehren begannen Acht-Tage-Streik
- Tarif-Kompromiss in letzter Minute gescheitert
Die Feuerwehren in Großbritannien haben am Freitag einen achttägigen Streik begonnen, nachdem in der Nacht ein Tarif-Kompromiss in letzter Minute scheiterte. Vizepremierminister John Prescott weigerte sich, einer 16-prozentigen Einkommensanhebung auf zwei Jahre zuzustimmen. Die Lohnanhebung war an eine "Modernisierung" der Feuerwehren gekoppelt.
Die Gewerkschaft warf der Regierung unverantwortliches Verhalten vor. Bereits in der vergangenen Woche hatten die Feuerwehrleute für 48 Stunden gestreikt. Bei Bränden musste die Armee mit veraltetem Gerät ausrücken. Ursprünglich wollten die Feuerwehrgewerkschaft FBU Einkommensverbesserungen von 40 Prozent durchsetzen.
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