Inflation im November auf 1,7 Prozent
- Preise für Verkehr und Bekleidung haben angezogen
·Preisanstieg
Benzin, Mieten und Müllabfuhr teuerer
·Xmas-Shopping
Handel klagt über Minus bei Einkäufen
·INFOGRAFIK
Verbraucherpreise: Nov. 2001-2002
Verteuerungen bei Verkehr und Bekleidung: Die Inflationsrate ist in Österreich im November mit 1,7 Prozent im Jahresabstand gleich hoch geblieben wie im Oktober. Der Schwerpunkt der Inflationsbeiträge hat sich dabei geringfügig von Freizeit und Kultur zum Verkehr verschoben.
Gegenüber dem Vormonat Oktober sanken die Preise im Schnitt um 0,1 Prozent. Das etwas niedrigere Preisniveau im November war durch Verbilligungen im Freizeitbereich - vor allem bei Pauschalreisen - verursacht, während die Preise bei Verkehr und Bekleidung etwas angezogen haben.
Die für die Euro-Zone berechnete harmonisierte Inflationsrate (HVPI) Österreichs für November war mit 1,7 Prozent gleich hoch wie der nationale VPI und blieb ebenso unverändert gegenüber dem Vormonat, wie die Statistik Austria am Mittwoch mitteilte.
Im September hatte der HVPI-Anstieg im Jahresabstand 1,6 Prozent und im August 2,1 Prozent betragen, beim nationalen VPI waren es im September ebenfalls 1,6 Prozent und im August 1,9 Prozent.
Der HVPI (1996=100) betrug im November 109,2 (nach revidiert 109,2 im Oktober), der nationale VPI (2000=100) lag im November bei 104,9 (nach revidiert 105,0 im Oktober).
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