BBAG nach drei Quartalen mit kräftigem Ergebnisplus
- EBIT stieg um 6,8 Prozent auf 71,9 Mio. Euro
- Konzernumsatz lag mit 867,7 Mio. Euro um 1,8% über Vorjahr
Als "zufriedenstellend" bezeichnete Österreichs größter Getränkekonzern, die börsenotierte Brau-Beteiligungs AG (BBAG), die Geschäftsentwicklung der ersten drei Quartale 2002. Die Unwetter im August hätten zwar den "Ergebnisvorsprung verwässert", dennoch lag das Betriebsergebnis (EBIT) des Konzerns mit 71,9 Mio. Euro um 6,8 Prozent über dem Vorjahreswert.
Das Konzernergebnis vor Ertragssteuern stieg um 7,1 Prozent auf 61,4 Mio. Euro. Der Umsatz erhöhte sich dagegen nur um 1,8 Prozent auf 867,7 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Montag ad hoc mit. Die unmittelbaren Schäden bei Produktion und Gastronomie-Investitionen hielten sich laut BBAG zwar in Grenzen, die Hochwasser-Katastrophe wirkte sich jedoch negativ auf das Konsumverhalten der Österreicher aus. Der Getränkeabsatz der BBAG sei im August - dem traditionell besten Monat - um rund 16 Prozent unter dem Vorjahr geblieben, das Ergebnis vor Ertragssteuern wurde in diesem Monat sogar halbiert.
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