Deutschland verliert gegen die Niederlande 1:3
- Italien gegen Türkei nur 1:1 - Frankreich ohne Zidane 3:0
- PLUS: Alle Infos zur EM-Quali für 2004, Diskussion, Umfragen,...
·Ergebnisse
EM-Qualifikation und Länderspiele
·Alle Infos zur
EURO 2004
Alle Gruppen & Spiele der Europameisterschaft
·Herzogs 100er
Krankl hofft bei Jubiläum auf Sieg
·Geehrt!
Auszeichnungen für Andreas Herzog
·ANKLICKEN
Nun auch Herzog im "Hunderter"-Klub
·Die Aufstellung
Ihnen vertraute Krankl vs Norwegen
·Abschied
Das letzte Spiel des Peter Schöttel
Mit dem 3:1-Sieg in der Arena "AufSchalke" gegen Fußball-Vizeweltmeister Deutschland ist dem niederländischen Nationalteam am Mittwoch endgültig die Rehabilitation für die verpasste WM-Qualifikation gelungen. Der sechste Erfolg in der elfmonatigen Ära von Bondscoach Dick Advocaat ließ beim österreichischen EM-Quali-Gegner die Wunden verheilen. "2001 war ein Katastrophenjahr für den niederländischen Fußball. 2002 ist das Jahr der Revanche gewesen", bilanzierte das "Algemeen Dagblad" nach dem Triumph über den Erzrivalen.
"Der Sieg war für uns ganz wichtig, weil die Bilder davon um die ganze Welt gehen", meinte Advocaat. "Da können alle sehen, dass wir wieder ganz oben dabei sind." Dass sein Ensemble der Weltstars, die in der Vergangenheit oft mehr Streit- als Spielkultur boten, keine Glanzvorstellung zeigten, tat seiner Zufriedenheit keinen Abbruch. "Es war nicht das Beste, was wir spielen können", bekannte der 55-Jährige. "Weltklasse war es nicht, aber wir haben noch Reserven", sagte auch Verteidiger Frank de Boer.
Angriff als Erfolgsgarant
Garant für eine glorreiche Zukunft des Europameisters von 1988 soll seine in Europa einmalige Sturm-Abteilung sein. "Wir haben vier Stürmer von europäischer Spitzenklasse. Wenn der eine kein Tor schießt, macht es halt der andere", weiß Advocaat. Für Kluivert, der das 1:0 erzielte, war es der 36. Treffer in seinem 64. Länderspiel. Damit ist er Rekordtorjäger Bergkamp (37) dicht auf der Spur.
Im Lager der Deutschen hatte nur Bobic, der sein Team-Comeback mit einem sehenswerten Kopfball-Treffer krönte, Grund zur Freude. "Es ist schon Wahnsinn, was momentan mit mir passiert", sagte Bobic, zu dessen Nominierung sich Völler erst nach Janckers verletzungsbedingter Absage durchringen konnte. Der DFB-Teamchef war aber trotz der Niederlage nicht wirklich enttäuscht. "Es gab Siege, über die man sich nicht so gefreut hat wie über diese Niederlage. Ich bin mit der Leistung absolut zufrieden und kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen", bilanzierte Völler.
Tschechen & Moldawienr remis
Während die Niederländer einen Sieg über den Erzrivalen feierten, gab es für die übrigen Teams der EM-Quali-Gruppe 3 keinen vollen Erfolg zu bejubeln. Österreich kassierte eine 0:1-Heimniederlage gegen Norwegen, die Moldawier durften sich immerhin über ein 1:1 in Ungarn freuen. Tschechien kam in Teplitz gegen den WM-Achtelfinalisten Schweden über ein 3:3 nicht hinaus. Allerdings hatte die Partie experimentiellen Charakter, nahm doch Teamchef Brückner, der auf die Dortmund-Stars Rosicky und Koller verzichtete, nicht weniger als acht Auswechslungen vor.
Milde Kritik für 'Trap'
Der vielgescholtene italienische Teamchef Giovanni Trapattoni kam mit milder Kritik davon, obwohl der dreifache Weltmeister Italien beim 1:1 gegen die Türkei in Pescara die Serie mäßiger Auftritte fortsetzte und nur eines der vergangenen acht Spiele gewonnen hat. "Trap darf aufatmen - danke Bobo!" titelte die "Gazzetta dello Sport". Inter-Torjäger Christian "Bobo" Vieri hatte nach der Führung durch seinen Klub-Kollegen Emre eine weitere Pleite abgewendet. "Wir haben ein gutes Spiel gegen eine Mannschaft gezeigt, die immerhin WM-Dritter war und hier gewinnen wollte" sagte Trapattoni, der sechs Neulinge einsetzte. In der EM-Qualifikation hat Italien allerdings schon fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Wales, der 2:0 in Aserbaidschan gewann.
Zufrieden durfte Europameister Frankreich sein, der mit dem 3:0 gegen Jugoslawien auch ohne den angeschlagenen Superstar Zidane seine Siegesserie fortsetzte. Seit dem blamablen WM-Aus in der Vorrunde gelangen unter dem neuen Trainer Jacques Santini ein Remis und zuletzt vier Siege in Folge mit 14:1 Toren. Bei Griechenland - Irland (0:0) setzte der irische Interims-Coach Don Givens bei seinem Debüt mit Glen Crowe erstmals seit 16 Jahren einen Spieler aus der heimischen Liga ein.
Dalai Lama in Österreich10:26
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
David Alaba07:48
"Wieder voll angreifen"Der Bayern- und ÖFB-Star hakt die Enttäuschungen ab und schaut nach vorne
Mordalarm in Wien12:03
Zu Tode geprügeltMann sagte nach Schlägerei bei der Polizei aus - nun folgte die Rache
