Salzburg schlägt Ried 5:2, GAK gegen Rapid endet 0:0
- Pasching vs Bregenz 1:1, Nullnummer bei Kärnten vs Admira
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·Lehen adé
Salzburg nahm Ab- schied vom Stadion
·Ladehemmung
Keine Tore bei
GAK gegen Rapid
·1:1 in Pasching
Lawaree rettet Bregenz Punkt
·Mäßige Partie
Nullnummer bei Kärnten vs Admira
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Drei Remis und nur einen Heimsieg brachten die Samstag-Spiele der 20. Bundesliga-Runde. In einem tollen Match sahen 12.000 Fans beim "offiziellen" Abschied vom Lehener Stadion in Salzburg einen 5:2-Sieg der Hausherren über den SV Ried. Mehrere Tore gab es bei GAK gegen Rapid, allerdings wollte Schiedsrichter Lehner kein einziges gelten lassen: Endstand daher 0:0. Bregenz konnte in Pasching in letzter Sekunde für ein 1:1 sorgen, Kärnten gegen Admira Mödling endete 0:0. Die Spielberichte finden Sie im Kasten rechts.
Der SV Salzburg hat am Samstag seine offizielle Abschiedsparty aus dem Lehener Stadion mit einem klaren 5:2 (2:1)-Sieg über SV Ried gefeiert. Damit rehabilitierten sie sich auch für die 1:5-Schlappe von Bregenz vor einer Woche. Mit 12.000 Fans im Rücken überrannten die abstiegsbedrohten Mozartstädter die Gäste aus Oberösterreich, die vor sechs Tagen noch Tabellenführer Austria Wien mit 1:0 bezwungen hatten. Für die entschlossen auftretenden Gastgeber trafen Tomic (17.), Brenner (44.), Schriebl (53./55.) und Hassler (90.), die Rieder betrieben durch Radovic (29.) und Drechsel (73.) Ergebniskosmetik.
Rieder Bus wollte nicht mehr
Ein kurioses Detail am Rande lieferten die Gäste aus Oberösterreich bereits vor der Partie. Da der Mannschaftsbus der Innviertler streikte, reiste der UEFA-Cup-Aspirant mit den Privatautos nach Salzburg. Auf Grund der Partystimmung herrschte jedoch rund um das Lehener Stadion akute Parkplatznot, deshalb mussten Akagündüz und Co. mehrere hundert Meter vom Stadion entfernt parken und sich mit Sack und Pack den Weg durch die Massen bahnen.
Salzburg dominant
Dementsprechend begannen die Gäste auch die Partie. Die Salzburger hatten das Geschehen nach kurzer Abtastphase fest im Griff und gingen nach 17 Minuten in Front: Ried-Keeper Oraze parierte einen Schriebl-Schuss, Tomic stand beim Abpraller goldrichtig und staubte unter die Latte ab. Aus dem Nichts glückte der Elf von Gerhard Schweitzer aber der Ausgleich, nach einem Corner drückte Radovic aus sieben Metern zum 1:1 ein (29.). Noch vor der Pause brachten sich die Salzburger aber wieder auf die Erfolgsspur zurück, nach einer Tomic-Flanke war Brenner zur Stelle (44.).
Doppelpack von Schriebl
Die stärksten zehn Salzburg-Minuten seit langer Zeit bekamen dann die violetten Fans zwischen der 46. und 55. Minute präsentiert. Rollende Angriffe brachten die vorzeitige Entscheidung, die Schriebl mit einem wunderschönen Doppelpack (53. und 55. Minute) zum 4:1 herbeiführte. Zunächst traf der 24-Jährige mit einem herrlichen Flachschuss aus 19 Metern, zwei Minuten später folgte ein "Tor des Monats"-verdächtiger Flugkopfball aus acht Metern. Langsam aber sicher gingen der Söndergaard-Elf jedoch die Kräfte aus und Ried kam stark auf. Mehr als das 2:4 durch Drechsel aus einem indirekten Freistoß sprang jedoch nicht mehr heraus.
Partystimmung in Salzburg
Das letzte Wort hatten aber dennoch die Salzburger, die in der 90. Minute über Eder und den überragenden Schriebl konterten und durch den eingewechselten Hassler auf 5:2 stellten. Im Anschluss daran konnte die Party mit einer Partie der Salzburger Altstars und einer musikalischen Kostprobe von Teamchef Hans Krankl weitergehen. Das wirklich letzte Heimspiel wird jedoch erst am 4. Dezember gegen Sturm Graz über die Lehener Bühne gehen, die Salzburger streben allerdings - wie es hieß - für diese Begegnung einen Platztausch an.
SV Salzburg - SV Ried 5:2 (2:1)
Stadion Lehen, 12.000, Krassnitzer.
Torfolge:
1:0 (17.) Tomic
1:1 (29.) Radovic
2:1 (44.) Brenner
3:1 (53.) Schriebl
4:1 (55.) Schriebl
4:2 (73.) Drechsel
5:2 (90.) D. Hassler
Salzburg: Safar - Messner, Szewczyk, C. Jank, A. Ibertsberger - Brenner, Woldeab, Laessig, Schoppitsch (84. Eder) - Schriebl (90. Öbster), Tomic (73. D. Hassler)
Ried: Oraze - Glasner - Nentwich, Steininger (67. Lasnik) - Kührer, Kauz (46. Feichtinger), Angerschmid, Drechsel, Laimer (55. Ortlechner) - Radovic, Akagündüz
Gelbe Karten: Brenner bzw. Kauz, Nentwich, Angerschmid
Die besten Spieler: Szewczyk, Woldeab, Laessig, Schriebl bzw. Kührer, Drechsel, Akagündüz
