Mord für 25.000 €! Ehepaar heuerte Killer an
- Anvisiertes Opfer hatte gerichtsanhängige Geldforderungen
Der 46-jährige Besitzer einer großen Tischlerei in Wien steht im Verdacht, dass er seinen ehemaligen Prokuristen (46) umbringen lassen wollte. Laut Fahndern sollte der Mord von einem Auftragskiller durchgeführt werden.
Der Unternehmer soll sich mit seinem "Anliegen" im Sommer an ein befreundetes Ehepaar gewandt haben. Für den Mord wurde ein Betrag von 20.000 bis 25.000 Euro - je nach "Aufwendungen" - vereinbart. Die 46-jährige Frau und ihr sieben Jahre jüngerer Mann nahmen den Ermittlungen zufolge Kontakt mit einem bekannten Kriminellen (55) auf. Dieser erhielt für die Vermittlung eine Anzahlung von 4.500 Euro und organisierte einen Ausführungstäter, einen 35-jährigen Rumänen, der für die Tat 9.000 Euro erhalten sollte. Über einen Ungarn wurde eine Waffe besorgt.
Alle Verdächtigen wurden in vorläufige Verwahrung genommen und in die Justizanstalt beim Landesgericht Korneuburg eingeliefert. Als Motiv wurden gerichtsanhängige Geldforderungen des ehemalige Prokuristen genannt.
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