Microsofts ranghöchste Frau verlässt Unternehmen
- Willingham will sich zukünftig Wohltätigkeitsvereinen widmen
- Nachfolger gesucht
Deborah Willingham, seit fast zehn Jahren Personalchefin von Microsoft, verlässt im Februar das Unternehmen in Redmond. Die 46-Jährige war auch Mitglied des siebenköpfigen Senior-Leadership-Teams, das CEO Steve Ballmer zu Management-Fragen und Unternehmenszielen berät.
25 Jahre in der Technologiebranche seien genug, verkündete Willingham in einem Interview. Zukünftig will sie mehr Zeit mit der Arbeit in Wohltätigkeitsvereinen verbringen.
Nachfolger gesucht
Über die Höhe ihrer Aktienanteile an Microsoft gibt es keine offiziellen Informationen. Laut US-Börsenaufsicht (SEC) kaufte Willingham im August rund 390.000 und im Juni 2001 etwa 150.000 Anteile. Damit könnte sie einen Gewinn von mindestens 27 Millionen Dollar erzielt haben. Die Suche nach einem Nachfolger habe bereits begonnen, erklärte Ballmer.
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