Neues LKW-Kontrollsystem für die Exekutive
- Gendarmerie und Polizei werden mit Scannern ausgerüstet

Beschwerden über langwierige LKW-Kontrollen werden bald der Vergangenheit angehören. In diesen Tagen werden mobile Kontrollgeräte an die Verkehrs-Experten von Gendarmerie und Polizei ausgeliefert. Dadurch können binnen Sekunden Beweise gesichert werden - und die Arbeit der Exekutive wird enorm erleichtert.
Bisher war die Auswertung von Tachographenscheiben (Bild) eine mühsame, vor allem aber außerordentlich zeitaufwendige Arbeit. Insbesondere die Feststellung von Manipulationen war mit langwierigen Beweissicherungen verbunden.
Diese unbefriedigende Situation gehört ab diesem Wochenende der Vergangenheit an. Die Verkehrsabteilungen von Gendarmerie und Polizei werden in diesen Tagen mit neuen Kontrollgeräten ausgestattet. Diagrammscheiben bzw. Dokumente werden jetzt in einen Hochleistungs-Scanner eingelegt. Auf einem damit verbundenen Notebook wird nach wenigen Eingabebefehlen das Auswertungsergebnis angezeigt. Dieses Ergebnis dient gegebenenfalls der Beweissicherung bei einer Strafanzeige.
Bundesminister für Inneres, Dr. Ernst Strasser, dem die moderne Ausrüstung der Exekutive stets ein besonderes Anliegen ist, zeigte sich beeindruckt: "Hier handelt es sich um Hochtechnologie im besten Sinne. Die Arbeit unserer Gendarmen und Polizisten wird dadurch leichter, vor allem aber auch effizienter. Gleichzeitig minimieren wir dadurch die Stehzeiten der LKW-Fahrer bei Kontrollen."
Ab dem Wochenende stehen der Exekutive 58 dieser Geräte zur Verfügung. Der Aufwand für die Gesamtausstattung betrug EUR 370.000,-
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