EU nennt deutsche Defizitzahlen
- Deutschland auch 2003 über 3 Prozent
Die Wirtschaft der Eurozone wird heuer nur "magere 0,8 Prozent" wachsen, so die Herbstprognose der EU-Kommission, die in Brüssel veröffentlicht wurde. Auch 2003 werde der Aufschwung erst im zweiten Halbjahr an Fahrt gewinnen, sodass für das ganze Jahr nur mehr ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent vorhergesagt wird.
Die Inflationsrate in der Eurozone wird heuer bei 2,3 Prozent liegen und auch 2003 nicht unter zwei Prozent fallen, erwartet die EU-Kommission. Erst 2004 wird nun von einer Teuerungsrate von 1,8 Prozent und damit unter dem langfristigen Stabilitätsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgegangen. Die Arbeitslosigkeit der Eurozone soll mit 8,3 Prozent nur geringfügig höher liegen als 2002.
Die durchschnittliche Defizitrate wird heuer auf 2,3 Prozent steigen, um einen Prozentpunkt mehr als im Frühjahr angenommen. Auch 2003 werden die Defizite nur geringfügig, auf durchschnittlich 2,1 Prozent zurückgehen.
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