EMTS im 3. Quartal 2002 mit 4,7 Mill. EBITDA-Verlust
- Verlust je Aktie bei 1,53 Euro - Umsätze fielen um 39 Prozent
Der an der Zürcher Börse notierte Salzburger Handydienstleister EMTS Technologie hat im dritten Quartal 2002 einen Verlust des Ergebnisses vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 4,7 Mill. Euro erwirtschaftet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war noch ein Gewinn von 5,6 Mill. Euro erzielt worden. Der Verlust je Aktie stieg im dritten Quartal auf 1,53 Euro, die Umsätze gingen um 39 Prozent auf 28,9 Mill. Euro zurück, teilte das Unternehmen am Montagabend nach Börseschluss ad-hoc mit.
Der operative Cash-Flow betrug im dritten Quartal 2002 minus 3,7 Mill. Euro, der Cash-Bestand lag Ende September bei 11,3 Mill. Euro, hieß es weiter.
EMTS hatte am 5. November auf Grund der "lokalen und internationalen Konjunkturschwäche, vor allem im Telekommunikationsbereich" seine Erwartungen für das Gesamtjahr 2002 deutlich nach unten revidiert. Das Unternehmen erwartet nun für das Gesamtjahr 2002 einen Umsatz von 127 Mill. Euro. Zuletzt war EMTS von einem Umsatz von 136 Mill. Euro und einem EBITDA von plus 1,1 Mill. Euro ausgegangen.
Eine EBITDA-Prognose wollte EMTS auf Grund der "schwierigen, instabilen Marktverhältnisse im Telekommunikationsmarkt, der verzögerten Einführung der UMTS/MMS Produkte, des Wechsels im Konzernmanagement und der Restrukturierungs-Aktivitäten" nicht abgeben.
Für das kommende Jahr sei das EMTS Management und der Aufsichtsrat jedoch überzeugt, dass die Konsolidierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen, die in den vergangenen Monaten implementiert worden seien, eine gute Ausgangsposition für das Unternehmen darstellen würden, hieß es weiter.
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