Kärnten setzt auf Radtourismus

Der Kärntner Tourismus setzt künftig verstärkt auf das Thema "Rad". Hintergrund sind zweistellige Zuwachsraten in diesem Segment in Deutschland. "Diese Strategie wird auch in Kärnten Früchte tragen", glauben die Verantwortlichen.
Künftig sollen rund 3,3 Millionen Euro in Verbesserungen und Instandhaltung des Radwegenetzes investiert werden.
Im Radtourismus liege regionalpolitisch ein ungemein hohes Vernetzungspotenzial unterschiedlicher Wertschöpfungskategorien, behaupten die zuständigen Stellen. Gewinne erwartet man bei Beherbergung und Gastronomie, in Verbindung mit Sport- und Kulturevents und mit Blickrichtung auf den allzu oft vernachlässigten ländlichen Raum.
Gelände und Asphalt
Die Hauptkategorien des Radtourismus sind Mountainbike, Familientrekking (sozusagen ein entschärftes Mountainbike) und Straßenrad (Sightseeing-Radtouren auf Asphalt).
Arbeitsgruppe gegründet
Zur Bündelung aller "radtouristischen" Kräfte wurde im September d. J. die "ARGE Radland Kärnten" mit administrativem Sitz in der Kärnten Werbung gegründet. Die zwölf Hauptmodule der mit Landesdienststellen, Tourismusvertretern, Marketingexperten, Partnerorganisationen und Kärnten Werbung definierten Ziele lauten: Radwegebau und -erhaltung, Fachliteratur und Kartennetzwerk, Mountainbike-Angebote, Radevents 2003, Drauradweg, Beherbergungskriterien, Incoming, Mobilität, Rechtsschutz, Marketing sowie Marktforschung und Organisationsplattform.
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